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Zugegeben - ein Indian PackBasket ist viel langlebiger und auch
schöner. Mit Indianern hat die hier vorgestellte Lösung nichts zu tun.
Aber sie ist extrem preiswert und dennoch praktisch. Die erste
Tourenerprobung hat mein "PappBasket" erfolgreich bestanden, viele
weitere Touren wird es auch noch erleben.
Vor
einiger Zeit erzählte mir Jörg Wagner, daß er Paddler mit Duluth Packs
in Amerika getroffen hatte, die ihre Packs mit Pappkartons ausgesteift
hatten, die dann nach der Tour verbrannt wurden. Irgendwie blieb mir
so im Hinterkopf, daß ja Wellpappe sehr leicht und trotzdem stabil
ist, steif ist aber trotzdem eine gewisse Elastizität besitzt.
Irgendwann habe ich dann tatsächlich alle Utensilien zusammengetragen,
die ich für den Bau meines PappBaskets benötigte. Im Keller hatte ich
ein oder zwei große, stabile Kartons aus Wellpappe, eine Rolle
Packetklebeband fand ich auch und eine Tube Klebstoff war ebenfalls
mit dabei. |
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Als Erstes nahm ich an
meinem Duluth-Pack Maß, wie groß mein Basket werden sollte. Dann
schnitt ich mir aus der Wellpappe die Teile entsprechend aus und
falzte die Kanten über eine dünne Holzleiste. Zum fixieren der Kanten
nahm ich das Klebeband. Danach klebte ich noch eine Lage innen und
eine Lage außen auf, so daß ein Karton aus insgesamt 3 Lagen stabiler
Wellpappe entstand. Die Flächen verklebte ich mit Klebstoff, um die
Kanten wurde großzüglich Klebeband gewickelt. Zum Abschluß bewickelte
ich das gesamte Teil außen mit Klebeband, um einen gewissen
Spritzwasserschutz zu erreichen. Über das Teil streife ich dann einen
wasserdichten Liner, beides stecke ich dann paßgenau in das Pack.
Die
Konstruktion ist recht stabil, besitzt trotzdem noch etwas Elastizität
in den Flächen, hat mich maximal 2,- € und eine Stunde Zeit gekostet.
Dieses
PappBasket wird garantiert mehrere Jahre stabil und zuverlässig den
Inhalt meines Packs schützen. |
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